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Welthebammentag: Wenn Hebammen Familien von Sternenkindern begleiten

Jedes Jahr am 5. Mai wird weltweit der Welthebammentag gefeiert. Dieser Tag soll die Arbeit von Hebammen sichtbar machen und würdigen. Denn Hebammen begleiten Familien in einem der intensivsten Momente des Lebens: wenn ein Kind geboren wird.

Doch nicht jede Geburt endet mit einem Baby, das mit nach Hause genommen werden kann.

Einige Hebammen stehen Eltern in den schwersten Stunden ihres Lebens zur Seite: wenn ein Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach stirbt.

In diesen Momenten sind sie nicht nur medizinische Fachpersonen, sondern auch Begleiterinnen, Haltgeberinnen und oft die ersten Menschen, die den Eltern helfen, ihr Sternenkind willkommen zu heißen und gleichzeitig Abschied zu nehmen.

Hebammen schaffen Raum für Begegnung, für Erinnerungen und für einen würdevollen Abschied. Sie rufen Sternenkind-Fotografen, erklären behutsam die nächsten Schritte und bleiben auch im Wochenbett an der Seite der Sternenkind-Familie.

Am internationalen Hebammentag lohnt es sich deshalb besonders, auch auf die stille und oft unsichtbare Arbeit zu schauen: wenn Hebammen in den herausforderndsten Momenten im Leben von Sternenkind-Familien zur Seite stehen.

Wann findet der Welthebammentag statt und wer hat ihn initiiert?

Der Welthebammentag findet jedes Jahr am 5. Mai statt. An diesem Tag wird weltweit auf die wichtige Arbeit von Hebammen aufmerksam gemacht. Ziel ist es, ihre Rolle in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett stärker sichtbar zu machen und ihre Bedeutung für die Gesundheit von Müttern und Kindern hervorzuheben.

Hebammen begleiten Familien in einer sehr sensiblen und prägenden Lebensphase. Sie stehen Frauen mit medizinischem Wissen, Erfahrung und persönlicher Unterstützung zur Seite. Genau diese wertvolle Arbeit soll am Welthebammentag gewürdigt werden.

Wer hat den Welthebammentag ins Leben gerufen?

Der Welthebammentag wurde vom International Confederation of Midwives (ICM), dem internationalen Hebammenverband, ins Leben gerufen. Die Idee entstand bereits in den 1980er-Jahren. Seit 1992 wird der Tag jedes Jahr weltweit geehrt.

Dieser internationale Tag der Hebammen soll daran erinnern, wie wichtig eine gute Hebammenversorgung für Familien und für die Gesellschaft insgesamt ist, denn leider wird dies in vielen Ländern immer noch unterschätzt.

Die oft unsichtbare Seite der Hebammenarbeit

Wer an den Beruf einer Hebamme denkt, verbindet ihn automatisch mit der Begleitung einer glücklichen Geburt, mit Freude und Hoffnung. Doch Hebammen stehen Familien auch dann zur Seite, wenn das Leben ganz anders verläuft als erhofft.

Sie begleiten Eltern ebenso, wenn ein Baby während der Schwangerschaft stirbt, wenn eine stille Geburt bevorsteht oder wenn ein Kind kurz nach der Geburt verstirbt. In diesen Momenten braucht es besonders viel Einfühlungsvermögen, Ruhe und Erfahrung.

Gerade diese stille und oft unsichtbare Arbeit verdient am Welthebammentag besondere Aufmerksamkeit. Schließlich sind Hebammen nicht nur bei den ersten Atemzügen eines Kindes anwesend, sie sind auch da, wenn Eltern ihr Sternenkind zum ersten und gleichzeitig letzten Mal sehen.

Die Rolle der Hebamme, wenn ein Baby in der Schwangerschaft stirbt

Wenn Eltern erfahren, dass ihr Baby in der Schwangerschaft gestorben ist, bricht für fast alle eine Welt zusammen. Neben der Trauer und dem Schock tauchen meist viele Fragen auf: Wie geht es jetzt weiter? Was passiert bei der Geburt? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?

In solch einer Ausnahmesituation sind Hebammen häufig eine der ersten und wichtigsten Begleiterinnen an der Seite der betroffenen Eltern, denn sie:

  • begleiten die Eltern während der Geburt – denn auch bei einer stillen Geburt wird ein Kind geboren, das geliebt wird.
  • unterstützen die Eltern emotional – denn Betroffene reagieren unterschiedlich auf den Verlust eines Kindes. Einige möchten viel über den Ablauf wissen, andere brauchen zunächst einfach nur Zeit und Ruhe.
  • geben Orientierung in einer Ausnahmesituation – denn betroffene Eltern stehen plötzlich vor einer Vielzahl an Entscheidungen. Hebammen informieren die Eltern über ihre Möglichkeiten und unterstützen sie dabei, die Entscheidungen zu treffen, die sich für sie richtig anfühlen.

Hebammen sind da, wenn Eltern die schlimmste Diagnose ihres Lebens erhalten, wenn der gefürchtete Satz „Das Herz schlägt nicht mehr“ fällt, wenn die Welt plötzlich unter ihren Füßen einstürzt.

Sie schaffen für Sternenkind-Eltern einen geschützten Raum, in dem ihre Trauer, ihre Fragen und ihre Unsicherheit Platz haben dürfen. Sie hören zu, geben Halt und sind eine große Entlastung in einer Situation, die so grausam und unvorstellbar ist. TAUSEND DANK!

Was macht eine Hebamme bei einer stillen Geburt?

Wenn ein Baby vor oder während der Geburt stirbt, spricht man von einer stillen Geburt (Fachleute von einer Totgeburt), sofern das Kind nach der 24. Schwangerschaftswoche geboren wird. Vorher ist es eine kleine Geburt (oder auch Fehlgeburt). In beiden Fällen gibt es keinen ersten Schrei.

Für werdende Eltern ist diese Situation kaum vorstellbar. Und doch passiert es. Täglich! Daher bedarf es Unterstützung von einer Hebamme.

Medizinische Begleitung während der stillen Geburt

Auch bei einer stillen Geburt benötigt die werdende Mutter eine sichere und einfühlsame geburtshilfliche Betreuung. Hebammen beobachten den Verlauf der Geburt, unterstützen bei Schmerzen und erklären behutsam, was im Körper passiert. Schließlich haben die meisten der Frauen noch an keinem Geburtsvorbereitungskurs teilgenommen.

Was viele nicht wissen: Hebammen unterstützen ebenfalls bei kleinen Geburten. Ich wusste das damals nicht und habe sie allein durchgestanden. Anschließend ging ich jedes Mal zu meiner Frauenärztin. Sie kontrollierte, dass keine Plazentareste o.Ä. zurückgeblieben sind. Das beruhigte zwar die Rationalistin in mir, doch emotional aufgefangen wurde ich hier nicht.

Emotionale Unterstützung in dieser schweren Situation

Der Verlust eines Babys löst oft schon vor der Geburt Gefühle wie Trauer, Hilflosigkeit, Angst oder Sprachlosigkeit aus. In diesen Momenten sind Hebammen dann ruhige und verlässliche Begleiterinnen: Sie hören zu, beantworten Fragen und geben Orientierung, wenn Eltern nicht wissen, wie es weitergeht.

Viele Hebammen geben den Eltern zudem Zeit, den Ablauf der Geburt so individuell wie möglich zu gestalten und so eine möglichst geschützte Atmosphäre zu erleben. Schließlich ist ihnen bewusst, dass das eine der wichtigsten Erinnerungen – wenn nicht DIE wichtigste Erinnerung – sein wird, die die betroffenen Eltern mit ihrem Kind verbindet.

Und da Sternenkind-Eltern diese Erinnerung ihr Leben lang mit sich tragen werden, ist eine gute Begleitung – medizinisch und emotional – essentiell, denn sie ebnet den Weg in die spätere Trauerarbeit.

Wie Hebammen Eltern beim Abschied nehmen von ihrem Sternenkind helfen

Auch nach der Geburt bleiben Hebammen an der Seite der Eltern. Immerhin ist der Abschied vom eigenen Sternenkind ein sehr persönlicher und häufig schmerzhafter Moment, indem sie nicht allein sein sollten.

Viele frisch verwaiste Elternpaare wissen zum einen nicht, welche Möglichkeiten sie überhaupt haben, und zum anderen, was ihnen in dieser Situation guttun könnte. Hebammen begleiten die Familien behutsam durch diese Zeit und zeigen Wege auf, wie Eltern ihrem verstorbenen Baby begegnen und Abschied nehmen können.

Dabei orientieren sich die Hebammen an den Bedürfnissen der Eltern. Manche möchten ihr Kind sehen und halten, andere brauchen zunächst Abstand oder Zeit, um sich auf diese Begegnung einzulassen. Hebammen respektieren diese unterschiedlichen Wünsche und unterstützen die Eltern dabei, ihren eigenen Weg zu finden.

Erinnerungen schaffen

Auch wenn das gemeinsame Leben mit dem Baby sehr kurz war, ist es für viele Eltern wichtig, weitere Erinnerungen an ihr Kind zu schaffen. Hebammen helfen oft dabei, indem sie:

  • Hand- und/oder Fußabdrücke machen
  • eine Haarsträhne des Kindes abschneiden
  • das Armbändchen aus dem Krankenhaus oder andere kleine persönliche Gegenstände vom Kind mitgeben
  • eine Urkunde ausstellen

Manche Eltern möchten auch Fotos von und/oder mit ihrem Baby. Einige Hebammen machen die Fotos dann selbst, andere Hebammen rufen die Sternenkind-Fotografen. Diese Bilder – egal ob professionell oder nicht – sind oftmals die ersten und gleichzeitig letzten Bilder. Weitere Fotos folgen meist nicht. Deswegen sind sie so wertvoll!

Zeit mit dem Baby ermöglichen

Viele Eltern wünschen sich Zeit mit ihrem Kind, um es in Ruhe kennenzulernen, um es zu halten oder einfach bei ihm zu sein.

Einige Eltern rufen dafür die ganze Familie, also Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel. Sie alle haben sich auf den kleinen Erdenbewohner gefreut, und sie alle möchten ihn anschauen, ihn berühren oder ihn bei seinem Namen nennen. Wenigstens einmal!

Andere Eltern möchten diese intensive Zeit lieber allein mit ihrem Kind verbringen.

Beides ist vollkommen in Ordnung. Die Hebammen werden den geschützten Raum schaffen, den sich das Elternpaar wünscht, und darauf achten, dass sie nicht unnötig unterbrochen werden.

Rituale für den Abschied

Schon ein kleines Ritual hilft, den Abschied ganz bewusst zu gestalten. Auch hier unterstützen Hebammen, indem sie Möglichkeiten aufzeigen oder Ideen einbringen.

Beispiele für ein Abschiedsritual vom eigenen Kind können sein:

  • ein Gebet aufsagen
  • einen Brief an das Baby schreiben
  • einen Moment der Stille – gemeinsam – mit dem Kind zu erleben

Manche Familien bringen auch eigene Gegenstände mit, z.B. eine Decke, ein Kuscheltier oder Kleidung für ihr Baby.

Hebammen begleiten diese Momente mit viel Achtsamkeit und Respekt. Ihr Ziel ist es, dass die Eltern einen Abschied erleben, der sich für sie stimmig und würdevoll anfühlt.

Begleiten Hebammen auch nach einer stillen Geburt oder Fehlgeburt weiter?

Oftmals fragen sich betroffene Eltern, ob sie nach einer Fehl- oder stillen Geburt weiterhin von einer Hebamme begleitet werden können. Die Antwort lautet: In den meisten Fällen ja.

Auch nach dem Verlust eines Babys haben Frauen Anspruch auf Hebammenhilfe im Wochenbett, denn gerade in dieser Zeit kann die Unterstützung durch eine vertraute Fachperson sehr wertvoll sein.

Körperliche Betreuung im Wochenbett nach einer stillen Geburt

Die Leistungen der Hebammenbetreuung im Wochenbett ähneln der Hebammenhilfe nach der Geburt eines lebenden Kindes. Schließlich durchläuft der Körper der Frau nach einer stillen Geburt ebenfalls das Wochenbett: Die Gebärmutter bildet sich zurück, Wunden müssen heilen und der Hormonhaushalt verändert sich. Bei vielen Frauen setzt zudem der Milcheinschuss ein.

Hebammen erklären diese körperlichen Veränderungen, sofern sie der Mutter unbekannt sind, helfen bei Beschwerden oder Fragen und machen deutlich, wie wichtig körperliche Erholung in den ersten Wochen nach der Geburt ist.

Sie machen außerdem Hausbesuche, kontrollieren die Rückbildung der Gebärmutter und achten auf mögliche Komplikationen.

Falls nötig, begleiten Sie die Frauen auch beim Umgang mit dem Milcheinschuss oder beim sanften Abstillen.

Die Kosten für diese Betreuung werden in Deutschland i.d.R. von der Krankenkasse übernommen.

Hebammenhilfe nach einer Fehlgeburt

Auch nach einer Fehlgeburt kann eine Hebamme begleiten. Wie umfangreich die Betreuung ist, hängt unter anderem davon ab, in welcher Schwangerschaftswoche der Verlust stattgefunden hat und welche Unterstützung die Frau benötigt.

Die meisten Hebammen bieten Gespräche an oder verweisen auf eine Kollegin, die sich mit diesem Thema besonders gut auskennt. Außerdem beantworten sie Fragen zum körperlichen Heilungsprozess und unterstützen dabei, die Zeit nach dem Verlust besser zu bewältigen.

Unterstützung in einer emotional belastenden Zeit

Neben der körperlichen Betreuung spielt auch die seelische Unterstützung eine wichtige Rolle. Der Verlust eines Babys kann die komplette Vielfalt an Trauergefühlen auslösen: Hilflosigkeit, Leere, Wut oder auch große Erschöpfung.

Hebammen nehmen sich Zeit für Gespräche und hören zu. Sie erleben häufig, wie unterschiedlich Frauen und Familien mit ihrer Trauer umgehen, und begegnen diesen Gefühlen mit Verständnis und Respekt.

Orientierung und weitere Hilfsangebote

Einige Eltern wünschen sich zusätzlich Unterstützung durch eine Trauerbegleitung, spezialisierte Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen. Hebammen können hier auf passende Angebote hinweisen oder direkte Kontakte vermitteln.

Daher ist es so wichtig, dass Hebammen alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen oder sie sie aktiv einholen. So bleiben sie auch über die Geburt hinaus eine wichtige Ansprechpartnerin für viele Familien, die ihr Sternenkind verabschieden mussten.

Wann sollte man eine Hebamme kontaktieren, wenn das Baby gestorben ist?

Wenn Eltern erfahren, dass ihr Baby in der Schwangerschaft gestorben ist, fühlen sich die meisten von ihnen zunächst überfordert und wissen nicht, welche Schritte als Nächstes zu tun sind. In dieser Situation sollte man möglichst früh eine Hebamme einbeziehen.

Hebammen können nämlich bereits ab dem Zeitpunkt der Diagnose begleiten und Eltern durch die kommenden Tage und Wochen sowie Entscheidungen führen.

Doch nicht jedes Elternpaar weiß von dieser Betreuungsmöglichkeit. Daher kann man sich auch später noch bei einer Hebamme melden. So gibt es Frauen, die erst einige Zeit nach der Geburt Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen, z.B. wenn körperliche Beschwerden auftreten oder Gespräche gewünscht sind.

Wer sich unsicher ist, sollte nicht zögern und jederzeit bei (s)einer Hebamme nachfragen bzw. nachfragen lassen, wenn man es selbst nicht schafft. Ein erstes Gespräch, um gemeinsam zu schauen, welche Unterstützung gebraucht wird, hilft oft um sich weniger hilflos zu fühlen.

Warum diese Arbeit für Hebammen besonders herausfordernd ist

Die Begleitung einer stillen Geburt gehört für viele Hebammen zu den emotional anspruchsvollsten Situationen ihres Berufs. Während Geburten oft mit Freude, Hoffnung und einem neuen Lebensbeginn verbunden werden, spüren Hebammen in diesen Momenten gemeinsam mit den Eltern den tiefen Verlust.

Dabei müssen sie gleichzeitig mehrere Rollen erfüllen: medizinische Fachperson, Begleiterin, Zuhörerin und oft auch stille Stütze in einer sehr verletzlichen Situation.

Zwischen Professionalität und Mitgefühl

Hebammen erleben die Trauer der Eltern unmittelbar mit. Sie sehen den Schmerz, erleben die Wut und spüren die Hilflosigkeit, die viele Familien in diesem Moment empfinden. Gleichzeitig müssen sie professionell handeln, medizinische Entscheidungen treffen und den Ablauf der Geburt im Blick behalten.

Diese Balance zwischen fachlicher Verantwortung und menschlichem Mitgefühl kann sehr herausfordernd sein.

Emotionale Belastung im Berufsalltag

Fast jede Hebamme begleitet im Laufe ihres Arbeitsleben Fehlgeburten, vielleicht auch stille Geburten. Jede dieser Situationen ist einzigartig und kann auch für die Hebamme emotional aufwühlend sein.

Trotzdem versuchen sie, den Eltern in ihren schwersten Momenten Halt zu geben und ihnen mit Ruhe, Respekt und Achtsamkeit zu begegnen.

Eine Arbeit, die oft im Verborgenen bleibt

Während glückliche Geburten häufig erzählt und gefeiert werden, bleibt die Begleitung von Sternenkind-Familien meist unsichtbar. Sie findet selbst heute oft hinter den Türen von Kreißsälen oder Krankenzimmern statt und wird selten öffentlich wahrgenommen.

Gerade deshalb verdient diese Arbeit besondere Anerkennung!

Ein Dank an Hebammen am Welthebammentag

Ich möchte den Hebammen – zum Welthebammentag, eigentlich jeden Tag – danken, dass sie Familien in einer der intensivsten Zeiten ihres Lebens begleiten.

Viele Eltern erinnern sich ein Leben lang an „ihre“ Hebamme, die sie vor, während und/oder nach der Geburt unterstützt hat, sowohl bei Lebendgeburten als auch bei kleinen und stillen Geburten oder nach einem Säuglingstod.

Sie spüren das Glück und Freude, aber auch wenn alle Hoffnungen zerbrechen und Eltern ihr Baby viel zu früh gehen lassen müssen.

Auch hier denke ich immer wieder an „meine“ Hebamme, die in unseren Gesprächen Ruhe und Wärme ausstrahlte, zuhörte, erklärte und mir und meinem Mann unglaublich viel Halt gab. Sie hielt unseren Schmerz gemeinsam mit uns aus und ließ die Welt etwas weniger schwanken.

Daher lohnt es sich jeden Tag, jedoch vor allem am Welthebammentag, diese stille und oft unsichtbare Arbeit zu ehren und einfach mal DANKE zu sagen.

Ein Dank an alle Hebammen! Und ganz besonders denjenigen, die Sternenkind-Familien in ihren schwersten Stunden begleiten. An die, die zuhören, erklären, trösten und da sind – auch dann, wenn ein neuer Lebensanfang zugleich ein Abschied ist.


Vielleicht hat dich dieser Artikel an jemanden erinnert. Vielleicht sogar an (d)eine Hebamme, die genau diese wertvolle Arbeit leistet. Dann nutze gern den Welthebammentag, um Danke zu sagen, oder teile diesen Artikel, um diese wichtige Arbeit sichtbar zu machen.

Und wenn du selbst ein Sternenkind hast und eine Erfahrung mit deiner Hebamme teilen möchtest, nutze gern die Kommentar-Funktion. So fühlen wir uns alle weniger allein und können zudem daraus lernen.

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